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Sterbehilfe in Deutschland und Belgien

Online-Gespräche
Sterbehilfe in Deutschland und Belgien
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© Foto: willma... /photocase.de

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Eine Chefärztin erzählt in einem eindringlichen und persönlichen Interview, wie sie in einer belgischen psychiatrischen Klinik mit Sterbehilfe umgeht.

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Ein wirklich schönes und gewinnendes Gespräch mit einer belgischen katholischen Seelsorgerin, die auf der Palliativstation des Universitätskrankenhauses in Leuven arbeitet.

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Eine neuseeländische Seelsorgerin und Ethikerin spricht offen und ehrlich darüber, wie sie in einer belgischen katholischen Pflegeheimgruppe Bewohner*innen, Angehörige, Ärzt*innen und Pfleger*innen in der Frage der Sterbehilfe begleitet und unterstützt.

STERBEHILFE IN DEUTSCHLAND UND BELGIEN

KEB Frankfurt und CfD laden ein zu Online-Gesprächen

Frankfurt | Im Jahr 2002 wurde in Belgien nach intensiver Debatte eines der liberalsten Sterbehilfe-Gesetze weltweit eingeführt. Gesetzliche Voraussetzung für die aktive Sterbehilfe in Belgien ist, dass der Antrag freiwillig, wohlüberlegt und mehrfach gestellt wird, die Krankheit des Antragstellers unheilbar ist und dass er oder sie starke Schmerzen hat, ohne dass es eine Behandlung gibt, die das Leiden lindern könnte. Die häufigsten Krankheiten, die zu einem solchen Antrag führen, sind Krebserkrankungen oder multiple Pathologien. Die Zahl der Menschen, die Sterbehilfe in Belgien in Anspruch nehmen, ist bis 2019 jährlich kontinuierlich gestiegen. In 2020 ist zum ersten Mal eine substantielle Abnahme von 7,9 Prozent festzustellen. Der Anteil der durch Sterbehilfe Verstorbenen an den gesamten Todesfällen in Belgien lag im Jahr 2003 bei 0,2 Prozent, im Jahr 2020 lag der Sterbehilfe-Anteil bei 1,9 Prozent. Kritische Stimmen fragen: Ist Altwerden in Belgien eine Krankheit und Tötung deren Therapie?

Die Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt (KEB) und das Centre for Dialogue at Campus Riedberg (CfD) blicken in einer Online-Gesprächsreihe nach Belgien. Seelsorger*innen, Ärzt*innen und Führungskräfte berichten, wie sie über die Lage dort denken und was sie konkret im täglichen Umgang mit der Gesetzgebung erleben. Sie zeigen, wie sie die Kontroverse in Belgien und in Deutschland sehen und wie es ihnen damit geht – im Beruf und als Mensch. Teilnehmer*innen der Online-Gespräche sind eingeladen, mit den Gästen aus Belgien ins Gespräch zu kommen. Es gibt eine Live-Übersetzung, so dass alle der Veranstaltung auf Deutsch folgen können.

Die Termine sind jeweils dienstags ab 20:00 Uhr:

19.10.2021 - Matthias Drobinski (Journalist) im Gespräch mit DR. AN HAEKENS (Chefärztin, Psychiaterin, Psychotherapeutin), Sprache: Niederländisch, mit deutscher Übersetzung

26.10.2021 - Christoph Fleischmann (Journalist) im Gespräch mit ANNE GESSLER (Seelsorgerin Palliativbereich), Sprache: Deutsch

02.11.2021 - Matthias Drobinski (Journalist) im Gespräch mit DR. GABRIELLE CHRISTENHUSZ (Seelsorgerin und Referentin Ethik), Sprache: Englisch, mit deutscher Übersetzung

Eine vorherige Anmeldung zur Teilnahme ist notwendig. Bitte per E-Mail an keb.frankfurt@bistumbistumlimburglimburg.de bis einen Tag vor der Veranstaltung. Nach Anmeldung erhalten Sie die Zugangsdaten. Das Zoom-Seminar wird aufgezeichnet, um es anschließend auf dem YouTube-Kanal der KEB und des CfD zu veröffentlichen. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, melden Sie es bitte bei Ihrer Anmeldung, dann wird „Ihre Kachel“ entsprechend unkenntlich gemacht.

Die Gesprächsreihe ist eine Kooperation von:

Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt (KEB) (https://keb-frankfurt.bistumlimburg.de/)

Centre for Dialogue at Campus Riedberg (https://cfd-frankfurt.de/)

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